Das ABC der Drogen

Drogen werden schon seit Urzeiten von Menschen konsumiert und sind heutzutage aus dem Alltagsleben gar nicht mehr wegzudenken. In früheren Zeiten fanden Drogen ihren Einsatz aus medizinischen Gründen und für religiöse Rituale und Festlichkeiten. Mit dem Fortschritt und der zunehmend künstlichen Herstellung von Drogen, vor allem in dem zurückliegenden Jahrhundert, werden diese Rauschmittel öfter und ausgeprägter konsumiert. In den meisten Kreisen bezeichnet das Wort Droge harte und illegale Rauschmittel, wie zum Beispiel Heroin oder Kokain. Dieses Bewusstsein wird vor allem durch die Regierungen und durch die Medien geprägt, die Drogen verteufeln und verbannen wollen. Ein Drogenabhängiger wird als asozialer Mensch betrachtet und aus der Gesellschaft ausgestoßen. Dabei zählen jedoch auch legale Wirkstoffe zu den Drogen, zum Beispiel Alkohol, Koffein und Nikotin, die den Konsumenten sowohl berauschen, als auch abhängig machen. Des Weiteren handelt es sich ebenfalls bei vielen verschreibungspflichtigen Medikamenten, zum Beispiel Beruhigungs- und Schlafmitteln, um Drogen, die den Nutzer süchtig machen und gravierende gesundheitliche Schäden hervorrufen.

Die Wirkungsweise der Drogen

Drogen sind psychoaktiv wirkende Substanzen und Gifte, welche das Zentralnervensystem beeinflussen und einen Rauschzustand initiieren. Nach der Einnahme des Mittels ergeben sich stark bemerkbare Auswirkungen auf die Stimmung, die persönliche Wahrnehmung, das individuelle Denkvermögen, die eigene Gefühlswelt und das Erleben der Realität. Nach der Einnahme von vielen Drogen tritt eine Veränderung des Bewusstseins ein und die Ausschüttung von Glückshormonen wird generiert. Darüber hinaus machen viele Rauschmittel extrem wach und verhindern die Müdigkeit und den Schlaf. Drogen werden entweder künstlich oder pflanzlich hergestellt, die meisten Drogen führen zu einer körperlichen und psychischen Abhängigkeit. Werden diese jedoch nur in geringen Mengen und gelegentlich konsumiert, stellen sich noch keine gravierenden Auswirkungen auf die Gesundheit ein, beim häufigen Konsum steigen jedoch die gesundheitlichen Risiken und es zeigen sich schnell folgenschwere Krankheitssymptome.

Die Beweggründe für den Konsum von Drogen

Früher wurden Drogen, wie zum Beispiel Opiate, als Schmerzmittel eingenommen. Dagegen hat sich in der heutigen Kultur der Gebrauch von Drogen für Partys fest etabliert, viele Menschen können sich eine lange Feiernacht ohne den Drogenkonsum gar nicht mehr vorstellen. Manche Konsumenten nehmen Drogen, wie zum Beispiel Kokain und Speed, wegen der wachmachenden Eigenschaften auch für langandauernde Arbeitseinsätze und um die eigene Leistungsfähigkeit zu verbessern. In Bars, Kneipen, Clubs und Diskotheken war und ist das Rauchen von Zigaretten und der Verzehr von alkoholischen Getränken ein fester Bestandteil der Ausgeh-Kultur, auch wenn die Raucher aufgrund der neuen Nichtrauchergesetze mittlerweile vor die Tür oder in einen abgetrennten Raucherbereich gehen müssen.

Die rechtliche Situation des Drogenkonsums

Die vor dem Gesetz rechtliche Situation ist nicht ausschlaggebend dafür, ob ein Wirkstoff als Droge angesehen wird oder nicht. Viele legal eingestufte Drogen sind gefährlicher als manche illegale Substanzen, zum Beispiel sterben jährlich zigtausende Menschen beim Konsum von Alkohol und Nikotin. Im Gegensatz dazu ist bisher kein Todesfall durch den Konsum von Cannabis bekannt geworden, dabei ist dieses Rauschmittel in den meisten Ländern weiterhin illegal. Einige sehr liberale Länder, darunter befinden sich die Niederlande, die Schweiz und Uruguay, haben sich aufgrund der relativ harmlosen Auswirkungen deshalb zu einer revolutionären Legalisierung von Cannabis entschlossen. Der Handel und Konsum von harten Drogen wird in den meisten Staaten mit strengen Strafen belegt, um als Abschreckung zu dienen.