Magic Mushrooms im Lauf der menschlichen Geschichte

Magic Mushrooms sind psychoaktive Pilze, welche die Wirkstoffe Psilocin und Psilocybin enthalten. In der Umgangssprache werden diese auch Psilos, Wunder- und Zauberpilze genannt. In der ganzen Welt gibt es weit mehr als 100 verschiedene Arten dieser Pilze, die über mehr oder weniger starke psychoaktive Inhaltsstoffe verfügen. Magic Mushrooms zählen zu den halluzinogenen Rauschmitteln und werden schon seit Menschengedenken konsumiert und vor allem für Rituale religiöser Art genutzt. Speziell in mittel- und südamerikanischen Ländern sind diese sehr beliebt und ein wichtiger Teil der kulturellen Riten und Zeremonien. Nach dem zweiten Weltkrieg nahm das Ehepaar Wasson in Mexiko an religiösen Ritualen der einheimischen Stämme teil, bei denen psychoaktive Pilze eingenommen wurden. Aus diesen Erfahrungen entstammen zahlreiche Veröffentlichungen in bedeutenden Magazinen und eine lebenslange Beschäftigung der Eheleute mit diesem spannenden Thema. Da die Wassons halluzinogene Pilze aus Mexiko mitbrachten, konnten deren Gattung und Wirkstoffe umfassend analysiert werden. Zu den weiteren Mitgliedern der westlichen Hemisphäre, die sich mit diesem Themenbereich in Folge befasst haben, gehören der weltberühmte Chemiker Albert Hofmann und der experimentierfreudige Harvard-Professor Timothy Leary. Die psychische und religiöse Wirkungsweise der Pilze wurde in den nachfolgenden Jahren eingehend erforscht, was sogar zu exzessiven Experimenten am eigenen Körper geführt hat. Die aus den psychedelischen Erfahrungen gewonnenen Erkenntnisse sind gut dokumentiert, genauso wie die Risiken und Folge-Erscheinungen der Einahme. In den 60er und 70er Jahren fanden die Magic Mushrooms ihren Einzug in die damals aufblühende Hippie-Kultur, die sich mit Begeisterung auf die Pilze stürzte und langandauernde Trips auf Festivals initiierte. Die einfache Kultivierung und die starke natürliche Verbreitung der psychoaktiven Pilze führten dazu, dass diese heutzutage zu den am häufigsten konsumierten Drogen mit halluzinogenen Effekten gehören.

Die Wirkung der Magic Mushrooms auf den Körper und Geist des Menschen

Magic Mushrooms sind halluzinogene Drogen, die je nach Gattung mehr oder weniger stark auf die Psyche des Konsumenten einwirken. Ihren Einzug in den hiesigen Kulturkreis haben die Pilze als Party- und Spaßdrogen gefunden, wobei die Hippies aus dem Goa- und Trancebereich eine besonders intensive Vorliebe dafür entwickelt haben. Die psychedelische Musik passt hervorragend zu der psychoaktiven Wirkung der Magic Mushrooms, genauso wie die Veranstaltungsart, da die Veranstaltungen in den meisten Fällen als Open-Air Partys und Festivals in Naturumgebungen unter freiem Himmel stattfinden. Zu der psychedelischen Wirkungsweise gehört die verschärfte Wahrnehmung der Umgebung, die Farben, die Formen und die Klänge werden bewusster aufgenommen und intensiver genossen. Jedoch sollte sich jeder Konsument, der halluzinogene Pilze einnehmen will, darüber im Klaren sein, dass er mit seiner Psyche spielt und manchmal Türen zum eigenen Bewusstsein öffnet, die in vielen Fällen besser verschlossen geblieben wären. Um die möglicherweise entstehenden Gefahren so klein wie nur möglich zu halten, ist die psychische Verfassung des jeweiligen Konsumenten von großer Bedeutung.

Die “Nebenwirkungen” von Magic Mushrooms

Halluzinogene Drogen verstärken die inneren psychischen Vorgänge, wenn der Konsument glücklich und ausgeglichen ist, wird dieser einen wunderschönen Tripp mit vielen lustigen Momenten und vielleicht sogar andauernden Lachkicks haben. Alles ist Lachen, Licht und intensive Farbe, die Musik hört göttlich an. Fühlt der Konsument sich jedoch unwohl oder hat Angstgefühle, so verstärken die Magic Mushrooms diese Zustände. Die Folge sind Angst- und Panikattacken, die über Stunden andauern können, dieser Bewusstseinszustand wird als Horrortrip bezeichnet. Aufgrund der Veränderung des individuellen Bewusstseinszustands sollte allgemein während des Trips die Teilnahme am Straßenverkehr und das Führen von schweren Maschinen unterbunden werden, da sich die Wahrnehmung von Gefahrensituationen verändert und die Unfallgefahr stark steigt. Die Einnahme von Magic Mushrooms ist unbedingt an sicheren Plätzen durchzuführen, optimal sind idyllische Orte in der Natur.

Die Dosierung der Magic Mushrooms

Die Pilze werden normalerweise oral konsumiert, wobei in den meisten Fällen mit einem merkwürdigen oder sogar schlechten Geschmack zu rechnen ist. Deshalb ist ein schneller Kauen angebracht und das Herunterspülen mit einem stark schmeckenden Getränk. In der Regel werden die Magic Mushrooms vorher getrocknet, da diese dann besser dosiert und im Anschluss länger aufbewahrt werden können. Ideal ist eine Trockenphase bei ca. 50°C im Backofen, die Länge des Trockenvorgangs ist von der Größe der Pilze abhängig, deshalb sollte diese Zeit unter ständiger Beobachtung stehen. Die Pilze können auch zermahlen und zu Keksen und zu Schokolade verarbeitet werden, auf diese Weise sind sie leichter einzunehmen. Jedoch darf die Backtemperatur nicht zu hoch eingestellt werden, da ansonsten der psychoaktive Wirkstoff zerstört werden kann. Da es sich um eine natürlichen Produkt handelt, welches in seiner Wirkstoffkonzentration stark variieren kann, können hier nur schwer konkrete Gramm-Angaben für einen Trip gemacht werden. Des Weiteren unterscheidet sich die Wirkungsweise bei jedem Konsument und ist stark von der körperlichen und geistigen Verfassung abhängig. Die Einnahme ist deshalb mit Vorsicht zu genießen, um eine schädliche Überdosierung zu vermeiden.

Die positiven und negativen Effekte der Magic Mushrooms auf die menschliche Gesundheit

Ein guter Trip verspricht viel Spaß und lustige Momente, die wie eine Lachtherapie wirken können. Speziell auf einem Musik Festival in einer wunderschönen Naturlandschaft sind so viele intensive Gefühle und Erlebnisse garantiert. Jedoch kann der Wirkstoff Psilocybin Blähungen, Sodbrennen, Brechreiz und sonstige Magenbeschwerden verursachen, die der Psyche und dem Körper viel abverlangen. Wenn diese Beschwerden auftauchen, ist die Gefahr einen Horrortrip zu erleben stark erhöht. Mit einer Einnahme auf einen nüchternen Magen kann die Übelkeit verhindert und das allgemeine Wohlgefühl gesteigert werden. Möglich sind auch Schwindelgefühle und ein verwirrtes Gemüt, welches aufgrund von einer überbordenden Flut an Gedanken entsteht. Bei bereits bestehenden Problemen mit dem Blutdruck kann es zu einem Kreislaufkollaps mit einer nachfolgenden Bewusstlosigkeit kommen. Manche Konsumenten klagen über unangenehme Kopfschmerzen am Morgen nach der Einnahme. In ganz extremen Fällen kommt es zu einem Ausbruch von Psychosen, welche jedoch bereits latent mit einer entsprechenden Veranlagung vorhanden sein müssen.

Legalität in Deutschland

Die Magic Mushrooms fallen als psilocybinhaltige Pilze unter das Betäubungsmittelgesetz, sofern diese zum Konsum als Droge gesammelt oder gekauft werden. Strafbar ist der Besitz, der eigene Anbau, die Abgabe an andere, das Dealen sowie die Ein- und Ausfuhr nach und aus Deutschland, sowohl im frischen als auch im getrockneten Zustand. Wenn beim überführten Täter allerdings nur der Erwerb oder der Besitz einer sehr geringen Menge, welche ausschließlich zum Eigengebrauch genutzt wird, nachgewiesen wird, sieht die zuständige Staatsanwaltschaft oft von einer Strafverfolgung ab. Werden die Magic Mushrooms in zermahlenem Zustand in andere Produkte verarbeitet, werden diese unauffällig und nicht als Droge wahrgenommen.

Magic Mushrooms - Effekte, Nebenwirkungen & Dosierung

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